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Willkommen

Seit 6. Juni sind weitere Massnahmen gelockert. Sämtliche Formen von Gottesdiensten und religiösen Feiern dürfen wieder stattfinden. Voraussetzungen dazu: Präsenzlisten, Schutzkonzepte und Befolgen der Hygiene- und Verhaltensregeln.

Wer eine Messe vor Ort besuchen möchte, darf dies wieder tun. Einzig die Vorgaben müssen eingehalten sein und natürlich müssen sie wohl und gesund fühlen.

Die Kirchgemeinde hat alle dafür geforderten Vorbereitungen getroffen – Wir sind bereit.
Wenn Sie also die Messe vor Ort besuchen möchten, dann lesen Sie bitte das Infoblatt über das geltende Schutzkonzept, nehmen Sie bitte nach Möglichkeit ihr eigenes Desinfektionsmittel mit.

Wenn Sie die obigen Punkte beachtet haben, dann sind Sie ausreichend auf den Besuch der Messe vorbereitet. Wenn Sie trotzdem gerne noch mehr über das Schutzkonzept unserer Kirchgemeinde erfahren möchten, dann finden Sie die Details hier:  Umsetzung Schutzkonzept KG Utzenstorf.

Für Gläubige, welche trotzdem nicht vor Ort am Gottesdienst teilnehmen möchten, entbindet der Bischof weiterhin von der Sonntagspflicht. Wir werden uns aber bemühen, eine Messe pro Wochenende aufzuzeichnen und für das Mitfeiern von zu Hause aus zeitnah auf YouTube zu veröffentlichen.

Weitere Veranstaltungen auf dem Areal der Kirchgemeinde werden wir hoffentlich auch bald wieder ankündigen können. Momentan wird geprüft, welche Veranstaltungen möglich sind und unter welchen Voraussetzungen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Trotz der Freude über die Lockerung möchten wir Sie höflich bitten, weiterhin im Alltag und auch in unserer Kirche die vorgegebenen Schutzmassnahmen einzuhalten. Wie können wir uns schützen?

Abstandhalten. 

Zum Beispiel

  • Ältere Menschen durch genügend Abstand schützen.
  • Beim Anstehen mind.1,5m Abstand halten.
  • Bei Sitzungen, im Gottesdienst Abstand halten.
  • Gründlich Hände Waschen.
  • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben.
  • Hände schütteln vermeiden.

 

Wort des Monats August 2020

Geweiht und?

Es gibt viele streitbare Stellungsnahmen und Diskussionen in den Medien betreffend der Katholischen Kirche. Vor allem in der Kirche des deutschsprachigen Raumes geht es um die Dienste in der Kirche, insbesondere um die Leitungsdienste.

Ich glaube, das Dienstverständnis in der heutigen Kirche, wie damals unter den Jüngern Christi orientiert sich an Jesus selbst, wie die ersten Christen der jungen Kirche es verstanden. Die aktuelle Frage, ob Laien kirchliche Leitungspositionen übernehmen oder überhaupt ausüben dürfen, sollten wir in diesem Kontext der Berufung durch Jesus selbst und die Vorstellung der Autorität Jesu zu begreifen versuchen.

Amt ist das falsche Wort, wenn wir das Wesen des Dienstes in der Kirche verstehen wollen. Die Priester selbst sollten dies noch tiefer verstehen, um dieses Amt auszuüben. Vor allem als Vorbild Christi die Fusswaschung nehmen, um tatsächlich wie ein Diener Gottes und des Kirchenvolkes, sein Leben zu gestalten. Die Autorität kommt allein von Gott selbst. Vor allem die Verwaltung der heiligen Dinge ist die eigentliche Arbeit eines Priesters.

Auf der anderen Seite wollen wir auch wahrhaben, dass wir alle nicht würdig sind und der Herr selbst es ist, der seine Jünger auswählt. Wir sehen auch im Evangelium, dass der Herr einen ganz ‘perfekten’ Jünger ablehnt, der sich selbst für den Dienst für würdig fühlt und hält.

Der Herr betont auch an einer anderen Stelle: «Ich habe euch erwählt, nicht ihr habt mich erwählt». Er allein wählt und sendet. Sind wir bereit, dies anzunehmen und auf Vieles zu verzichten, um seinen Ruf zu hören und ihm zu folgen?

Die Laien haben die Möglichkeit, nach Ermessen der kirchlichen Autoritäten, auch dieses Amt zu übernehmen, jedoch unter bestimmten Regeln und Gedanken des Verzichtes.

Jede und jeder hat in der Kirche seinen Platz. Alle miteinander aber, je nach eigener Rolle und in der eigenen Funktion, dienen wir Gott und dem Gottesvolk.

Die Leitung in der Kirche sollte nie weltlich sein. Es ist eine Verwaltung der Heiligen Dinge in der Kirche.

Geld, Macht und Individualismus in der Kirche haben menschliche Irrtümer in das Kirchenleben gebracht und erschweren das eigentliche christliche Leben. Wir brauchen Demut und Reue, nicht Hochmut und Stolz.

Wir lernen von Jesus, dem Gekreuzigten!


Pfr. Donsy

 

 

 

 

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