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Wort des Monats Juni 2019

Unser Fest für Alt und Jung am Samstag, den 29. Juni 2019

Petrus und Paulus: Zwei große Apostelfürsten und gleichzeitig Patrone unserer Pfarrkirche. Die Ausbreitung und Verkündigung des Evangeliums durch diese beiden extrem verschiedenen Apostel war aussergewöhnlich enthusiastisch und die beiden sind Märtyrer Ihres Glaubens geworden.

Vergessen wir aber nicht, uns an ihr ganzes Leben zu erinnern. Sie waren Menschen mit ihren Stärken und ihren Schwächen: Verrat und Verfolgung, Kleinglauben und Christenmord stehen sogar in ihrer Biographie. Jesus ruft Menschen in seine Kirche mit ihren Licht- und Schattenseiten. So feiern wir dieses Apostelfest auch als unser Fest und grüssen den in unserer Mitte, der auch einen jeden und eine jede von uns gerufen hat, Teil seiner Kirche zu sein.

In diesem Jahr haben unsere Jugendlichen das Fest vorbereitet. Nicht nur für sie, die jungen Menschen, auch für uns alle, für Alt und Jung, für Kirchgänger und Nicht-Kirchgänger, für Frauen und Männer.

Die Freude am Glauben ist das Ziel unseres Pfarreilebens hier in Utzenstorf. Ich bin sehr dankbar und stolz auf unsere junge Generation, die diese grosse  Aufgabe seit langem plant und vorbereitet. Egal wie es kommt, wir Erwachsenen machen sicher mit, denn Ihr habt euch sehr bemüht.  

Niemand ist hier in Utzenstorf ausgeschlossen. Wir alle gehören zu unserem Herrn in Seiner Arbeit, die Gemeinde aufzubauen. Wir brauchen alle Menschen, weil alle geliebte Menschen Gottes sind.

Wenn Jesus sogar einen Petrus braucht, der ihn dreimal verleugnet hat, der feige kneift, als es um das Kreuz ging, und der das „Weiche von mir, Satan!“ hören musste; –

Wenn Jesus sogar einen Paulus braucht, der die junge Kirche grausam verfolgte, der krank und gebrechlich war, und der sich selbst als „Missgeburt“ bezeichnete; – dann braucht Jesus vielleicht auch mich!

Zwei Männer, die sich in ihrer Vergangenheit nicht mit Ruhm bedeckt haben, werden von Jesus Christus mit wichtigen Aufgaben betraut. Petrus, den Wankelmütigen, macht er zum „Felsen“ für seine Kirche.
Der Schwache soll seine Brüder und Schwestern stärken.
Paulus, der zugibt, die Kirche „masslos“ verfolgt zu haben, wird von Gott auf ganz spezielle Weise berufen und befähigt, sich für die gleiche Kirche einzusetzen.

So ist Gott: Er will zu den Menschen durch Menschen kommen, zu den Sündern durch Sünder, die wissen, dass sie nur durch die Gnade der Liebe Gottes jemand sind.

Wir alle feiern unseren Glauben miteinander. Herzlichst Willkommen!

Euer/Ihr Pfr. Donsy

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