Menu

Willkommen

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Glaubensgemeinschaft und laden Sie zur Teilzunahme an unserer Freude am Glauben ein.

Jede und Jeder ist ein unverzichtbarer Stein im Haus der Kirche und baut an unserer Gemeinschaft mit. Das ist ein Segen für uns. 

Mit Paulus, einem unserer Schutzpatrone, möchten wir realisieren:
«Wir wollen ja nicht Herren über euren Glauben sein, sondern wir sind Helfer zu eurer Freude; denn im Glauben seid ihr fest verwurzelt».
(2 Kor 1,24)

Viel Freude am Glauben wünscht Ihnen

Das Pfarreiteam und der Kirchgemeinderat

----------------------------------------------------

Wort des Monats September 2022

Erneuerung der Kirche durch Modernismus?

Es gibt heisse Diskussionen über die Massnahmen, wie Menschen für die Kirche gewonnen werden können, weil wir in den letzten Jahrzehnten immer wieder die Erfahrung machten, dass die Zahlen der Kirchenmitglieder ständig zurückgehen und dadurch auch die Finanzierungslage der Kirche in Schieflage gerät.

Sehr oft höre ich von Ängsten, Steuergelder zu verlieren. Diese Diskussion bildet einen grossen Themenbereich. Sicher sind die säkularisierte Welt und der Wohlstand nicht weniger Schuld an dieser Lage. Oberflächliche Lösungen bieten uns sogenannte «Management-Experten» an. Sie betonen die Wichtigkeit einer Anpassung der Kirche an die heutige Welt. Ich bin insofern damit einverstanden, wenn es um Formen und Methoden geht, um die Kernbotschaft attraktiv zu machen.

Hier denke ich, dass wir weder die Ursache noch das Fundament der Probleme behandeln, wenn es nur um Strukturen, Geld und Zahlen geht. Vor allem nicht in dieser Zeit der Not, wo die Welt des Trostes bedarf. Gerade, weil die Welt unruhiger geworden ist, müsste den Menschen eine Oase des Friedens angeboten werden. Wir können in unserer Kirche unmöglich von Frieden sprechen, solange dieser einseitig die Richtung Modernismus ansteuert.

Die Kirche muss zu ihrem Sendungsauftrag zurückkehren. Nur so kann sie als Leib Christi in der Welt wirken und den Frieden weitergeben, den der Herr selbst uns schenken will. Das Bedürfnis nach einem wahrhaft christlichen Glauben ist noch gross in der Gesellschaft. Die Kirche hat den Auftrag, Jesus und seine frohe Botschaft weiterzugeben.

Eine radikale Umkehr der Kirche ist angesagt. Demut ist angesagt. Erst, wenn wir unsere Fehler akzeptieren und demütig dem Herrn unsere Herzen und Ohren schenken, kann er uns helfen. Und ER allein wird uns helfen.

Eine Erneuerung im weltlichen Sinn bringt uns kein Heil. Die Welt braucht mehr und mehr Seine Frohbotschaft. 

«Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir» (Joh 17,9), So betete Jesus für uns vor seinem Hinscheiden.

«Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen». (Joh 15,5).

Pfr. Donsy

 

 

 

Zum Seitenanfang